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S-90 Satellitenlautsprecher
149,- € / Stück
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Gehäuse
Der C-190 Punktstrahler erhielt eine Behausung nach akustischen Gesetzen. Gespart wurde überall – nur nicht an klangrelevanten Bauteilen. Insofern ist der S-90 ein Gegenentwurf zu wunderschönen Gehäusen mit mittelmäßiger Technik zu Mondpreisen. Man kann die runde Säule abstossend finden, die drei Spinnenbeine eklig, die Textilverkleidung plüschig, das Oberteil für ein Ofenrohr halten und schon vorher wissen, dass preiswerte Lautsprecher niemals sehr gut klingen können. Oder man genießt eine gute Aufnahme und staunt über die außergewöhnlich klare und luftige Abbildung mit kaum verbesserbarer Breiten– und Tiefenstaffelung. Für den Tiefbass empfehlen wir unser H-80 Eckhorn mit A-403 Verstärker oder A-1000 plus S-1. Am besten nutzt man den Satellitenhochpass mit Einstellung 9-10 Uhr, Tiefpass 9-10 Uhr, Subsonic 8-9 Uhr und Phase nach Hörentfernungen. Der S-90 klingt aber auch ausgezeichnet ohne Subwoofer, wenn man auf hohen Tiefbasspegel verzichtet. Basserweiterung ist einfach mit B-2. Schallwand Nicht vorhanden – keine eingedickten Mitten. Halten Sie beim Sprechen mal eine Hand flach neben den Mund. Spätestens mit zwei Händen hört jeder, dass diese Schallwand verfälscht. Die Boxenbauer können die zusätzliche Lautstärkerhöhung kompensieren, bekommen aber die Eindickung nicht weg. Aufstellung Es bleibt bei dem gleichschenkeligen Dreick mit optimalem Hörplatz in der Mitte. Die Lautsprecher sollten genau in Richtung Hörer abstrahlen, um eine Gleichphasigkeit aller Membranteile zu gewährleisten. Bei ungewöhnlicher Präsenz –und Höhenempfindlichkeit können die Lautsprecher etwas mehr nach vorne gerichtet werden. Daten Technisch interessierte schauen auf die C-190 Seite. Der Bassmitteltöner ist ein Breitbandlautsprecher mit planmäßigem Abfall bei 2 kHz. Die 28mm Weichkalotte wird mit 12 dB gefiltert mittels einer überdimensionierten Luftspule und 10 x 1 µF Polypropylenfilmkondensatoren parallel = 10 µF. |
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| Hinweise zum Hörvergleich: |
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| 1. Testen Sie auch ganz leise und ganz laut. Für sehr hohe Pegel müssen Sie die S-90 aktiv begrenzen mit Hochpass 60-80, für extreme Pegel 140-160 Hz. Eine hohe Flankensteilheit von 24 dB ist besser, weil dadurch auch die Überlappung zum Subwooferbereich geringer ist für weniger Phasenprobleme. Sie hören die Belastbarkeitsgrenze am anfänglichen Anschlagen der Membrane am Magneten. 2. Die S-90 sind Satellitenlautsprecher, die keinen Tiefbass aber sauberen Bass liefern ab ca. 60 Hz. Lassen Sie sich nicht täuschen von lauten Bassreflex oder anderen ventilierten Systemen. Das klingt im ersten Moment spektakulärer aber mit hörbar schlechterem Impulsverhalten. Eine sehr gute Basserweiterung für alle Lautsprecher kann man mit der B-2 realisieren durch eine Kombination von variablem Bassboost und Subsonic. 3. Hören Sie neben Ihren Lieblings CDs auch Percussion, kleine Trommeln und Holzschlaginstrumente, Händeklatschen (Flamenco). Achten Sie bei kleinen Jazzensembles auf Schlagzeugbesen und Becken und ob der Gesang luftig, frei aus der Mitte kommt. Hören Sie Sprache / Nachrichtensprecher. 4. Lassen Sie sich nicht täuschen von "volleren Stimmen" anderer Lautsprecher. Das kommt fast immer von eingedickten Mitten durch deren Schallwände (baffle step). Die Hersteller kompensieren die Pegelerhöhung in der Weiche, was die Eindickung aber nur leiser macht. Sie können den Effekt leicht nachvollziehen, indem Sie einmal eine oder zwei Hände neben den Mund halten - Sie hören sich sonorer an = verfälscht. |
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